Chatterjee-Phänomen

Das Chatterjee-Phänomen ist eine, häufig tiefe, Inversion der T-Welle, welche nach einer anormalen ventrikulären Aktivierung (breiter QRS-Komplex) auftritt, meist bei Kammertachykardie, transitorischem Linksschenkelblock, Präexzitation oder bei intermittierender elektrischer ventrikulärer Stimulation. Das Phänomen kann mehrere Tage persistieren.

Einige Stunden nach einer Ablation einer akzessorischen Bahn aufgezeichneter
Sinusrhythmus. Die T-Wellen in III und aVF entsprechen dem Chatterjee-Phänomen,
welches bedingt ist durch einen "Memory-Effekt (elektrisches Gedächtnis)" der
Präexzitation. Dies wird durch die veränderte De- und damit auch Repolarisation
hervorgerufen.
Einige Stunden nach einer Ablation einer akzessorischen Bahn aufgezeichneter Sinusrhythmus. Die T-Wellen in III und aVF entsprechen dem Chatterjee-Phänomen, welches bedingt ist durch einen "Memory-Effekt (elektrisches Gedächtnis)" der Präexzitation. Dies wird durch die veränderte De- und damit auch Repolarisation hervorgerufen.

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